radrooTEAM Rennberichte & Video 2. Lauf GCC Leipzig Neuseen classics +++

Das radrooTEAM bei den Neuseen Classics 2018: > Freude & Entwicklung gemeinsam konstatiert<
Das radrooTEAM bei den Neuseen Classics 2018: > Freude & Entwicklung gemeinsam konstatiert<

Das #radrooTEAM holte sich den 3.Platz in der Teamwertung + weitere gute Platzierungen. Tanja Hennes rockte das Rennen und holte den Gesamtsieg bei den Damen. Ulrike Blumenstein folgte auf Platz 6. und absolvierte ihr bisher schnellstes Radrennen. Weiter mit starker Aufwärtstendenz: Newcomer Lukas Horchler. Mit einem hervorragenden Platz 13. erreichte er die beste Tagesplatzierung. Insgesamt starteten ca. 600 Teilnehmer.

Steffen Adamczyk|Mario Knierim|Andreas Kubiak|Ulrike Blumenstein|Jonas Arlt|Lukas Horchler|Aaron Bezela|Yvonne Schäfer|Dirk Müller|Franz Bayer|Horst Grünbichler|Lars Konek|Felix Ströder|Dominik Hofeditz|Tanja Hennes
Steffen Adamczyk|Mario Knierim|Andreas Kubiak|Ulrike Blumenstein|Jonas Arlt|Lukas Horchler|Aaron Bezela|Yvonne Schäfer|Dirk Müller|Franz Bayer|Horst Grünbichler|Lars Konek|Felix Ströder|Dominik Hofeditz|Tanja Hennes

Am 27. Mai 2018 war Leipzig wieder Gastgeber des größten Radsportevents Mitteldeutschlands. Begeisterte Zuschauer entlang der Strecke machen das Rennen zu einem der Radsport-Highlight . Auf verschiedenen Streckenlängen konnten sich die Rennfahrer von der Schönheit der Messestadt überzeugen lassen. Der Startschuss fiel auf dem Gelände der Alten Messe Leipzig. Anschließend ging es entlang der verschiedenen Seen durch das landschaftlich traumhafte Leipziger Neuseenland, ehe im Schatten des ehrwürdigen Völkerschlachtdenkmals das Finale eingeläutet wurde.

"Auf Höhe des Völkerschlachtdenkmals tat sich am linken Fahrbahnrand eine Lücke auf und das Feld nahm etwas Tempo raus. Ich habe die Chance genutzt und fuhr nach vorne."

Aaron Bezela

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"Hoch motiviert ging es am Sonntag an den Start des Rennens in Leipzig. Endlich die erste Standortbestimmung nach 6400 Trainingskilometern im Jahr 2018 und über 250 Trainingsstunden."

Horst Grünbichler

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"Im Team ganz tolle Kollegen, die sehr achtsam waren, so dass ich am Hügel nicht wirklich den Anschluss verlor, (hier ein ganz großes DANKESCHÖN) durfte ich heute im Ziel um die Top Ten Platzierungen bei den Männern mit spurten."

Tanja Hennes

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"Super Rennen mit toller Teamatmosphäre. Motiviert vom "auf gehts Ulrike" von Teamkollegen Lars und meinem Spruch am Rad "Du sollst nicht langsam sein", war es mein bisher schnellstes Radrennen." AK Platz: 6

Ulrike Blumenstein

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"Nachdem ich im vergangenen Jahr meinem Team-Kollegen Dominik Weber mit meinem Hinterrad ausgeholfen hatte, wollte ich dieses Jahr das Rennen um den Störmthaler See wieder komplett bestreiten."

Felix Ströder

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"Was für ein tolles Event und das radrooTEAM holte sich den 3.Platz in der Teamwertung. Tanja rockte das Rennen und holte den Gesamtsieg bei den Damen. Für mich reichte es heute für den 5. Platz meiner AK."

Yvonne Schäfer

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"Zum ersten Mal aus dem ersten Block gestartet und wieder eine ganz neue Art von Radrennen mit guter Teamwork erfahren. Mein Ziel für dieses Rennen, mich in der ersten Gruppe zu halten, habe ich erreicht."  Gesamtplatz: 51

 Steffen Adamczyk

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"Die Hoffnung ist, dass der Schmerz die kommenden Tage nachlässt und ich zügig wieder in das geregelte Training einsteigen kann. Kommendes Wochenende stehen schon die nächsten Wettkämpfe an."

Franz Bayer

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"Dann ging es auch endlich los, und wie üblich, es wurde gleich ein hohes Tempo eingeschlagen ,um das Feld auseinander zu ziehen."

Dominik Hofeditz

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"Neuseen Classics 2018 mit dem radroo Team! Ein heißer Ritt mit 43 km/h auf Platz 3 in der Teamwertung :-) "

Jonas Arlt

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"Wie es zu erwarten war, wurde das Tempo an der Spitze sehr hoch gehalten um das Feld auseinander zu reißen und eine Spitzengruppe zu formieren. Ich konnte in der Spitzengruppe halten und später im vorderen Teil platzieren."

Lukas Horchler

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Rennbericht von Aaron Bezela

Für mich bereits das fünfte Rennwochenende in Folge, ging es diesmal nach Leipzig zu den Neuseen classics. Eine wunderschöne Seenlandschaft, die man nicht wirklich während des Rennens genießen konnte. Der Tag startet mit wunderbarem Sonnenschein, genau wie es der Wetterbericht gemeldet hatte. Nach der Parkplatzsuche am alten Messegelände ging es schnell aufs Rad zum Warmfahren. Schnell wurden die restlichen Teammitglieder ausfindig gemacht und pünktlich um 8:30 Uhr rollten wir in den Startblock, um uns möglichst weit vorne zu positionieren. Die meisten von uns starteten aus dem Startblock A. Während die langen Minuten bis zum Start runter tickten, machten sich am Himmel graue Wolken breit. Bei angenehmen Temperaturen um die 20°C fiel pünktlich um 9:00 Uhr das Kommando zum Start und das Feld rollte los. Der Startschuss ertönte erst ein paar Sekunden später - wahrscheinlich hatte der Schütze mit Ladehemmungen zu kämpfen. Nach der ersten Linkskurve kämpfte auch Teamfahrer Horst mit technischen Problemen. Seine Kette wollte nicht so, wie er es sich wünschte. Nach den ersten hektischen Kilometern kam etwas mehr Ruhe ins Feld und jeder hatte seine Position gefunden. Am Hinterrad von Dominik wusste ich, dass man hier gut durch das wilde und chaotische Getümmel an die Spitze des Feldes gelangt. Die von uns gefahrene 60 Kilometer Strecke ist mit 300 Höhenmetern flach bis leicht wellig, jedoch anspruchsvoll zu fahren. Immer wieder gab es plötzliche Fahrbahnverengungen und die Wege entlang der Seen waren meist nur ein gut ausgebauter Radweg. Also waren nicht nur schnelle Beine sondern auch Konzentration gefragt. Ich selbst musste auch, unfreiwillig, die grob geschotterten Straßenränder kennenlernen. Ein Ausflug ohne Folgen. Zur Rennmitte versuchten Lukas und Dominik ihr Glück mit einem Ausreißversuch. Die Konkurrenz ließ sich den Versuch nicht gefallen und die Ausreiser wurden kurze Zeit später wieder gestellt. Bei Rennkilometer 48 wartete die einzige wirkliche Steigung des Tages auf uns. Hier heißt es auf die Zähne beißen und nicht abreißen lassen. Tanja vergas vor Freude einen Gang runter zu schalten.Die 9% Rampe wurde kurzerhand auf dem großen Kettenblatt hochgedrückt. Respekt!

Oben angekommen, gab es keine Zeit zum Ausruhen. Das Feld hat sich mächtig auseinander gezogen und einige Lücken taten sich auf. Also weiter am Anschlag fahren und die Teamkollegen einsammeln. Zurück in der Stadt wurde das Feld wieder unruhig und die einzelnen Teams versuchten sich zu finden, um sich möglichst weit vorne zu platzieren. Mich hat es mitten in das Hauptfeld zurückgeworfen und es war kein Teamkollege in Sicht. Auf Höhe des Völkerschlachtdenkmals tat sich am linken Fahrbahnrand eine Lücke auf und das Feld nahm etwas Tempo raus. Ich habe die Chance genutzt und fuhr nach vorne. An der Spitze des Feldes machte Dirk nun Tempo und Lukas fuhr dahinter. Auf die B2 abgebogen lagen wir noch immer vorne. Dirk trat unermüdlich in die Pedale. Dann die erste Rechtskurve in Richtung Zielgerade. Die ersten Fahrer schoben sich im Kurveninneren vorbei. In der zweiten Rechtskurve hebelte sich ein Fahrer vor mir, mit der Pedale auf dem Asphalt schleifend, fast selbst aus dem Sattel. Ich musste Tempo rausnehmen, das ich kurz darauf nicht mehr aufnehmen konnte.

Für das radroo TEAM sicherte Tanja Hennes den Gesamtsieg bei den Damen. Damit entschied sie auch die Altersklasse Masters 2 für sich. In derselben Klasse konnte Ulrike Blumenstein Platz 3 erkämpfen. In der Teamwertung belegten wir einen guten dritten Rang. Bei der offiziellen Siegerehrung wurde vorerst das Rose Team Münsterland auf Platz 3 geführt. Auch sie bemerkten später die falsche Platzierung. Über eine kurze Nachricht kündigten sie an, dass man uns den Pokal in Köln übergeben wolle.Großer Sport und ein wirklich fairer Zug des Rose Team Münsterland! Wir sehen uns in Köln.

Horst Grünbichler

 Morgens noch schön mit Dominik,Mario,Lars warmgefahren.

 Dann ab in den A-Starblock wo schon die anderen Teamkameraden standen.

 Und dann fing das Pech an. Nach 100 Metern erste Kurve die Kette abgesprungen,Das Feld erst einmal ziehen lassen müssen, um dann mit einer Gruppe von versprengten versucht das Feld wieder einzuholen.Nur einige Kilometer weiter ein metallener klang als ob ich über eine Metallrohr gefahren wäre...Wie sich nachher rausstellen sollte war am Hinterrad eine Speiche gerissen die ein schnelles Rennen absolut unmöglich machte.Die Felge schliff an der Bremsflanke und bei jeder Welle die Befürchtung das die nächsten Speichen reißen. Andere Fahrer fuhren vorbei,meinten es gut und macht mich auf mein defektes Hinterrad aufmerksam Was gut gemeint war brachte nur noch mehr Frust! Unbeschreiblich was nach so langer Vorbereitungszeit und viel Engagement auf einmal kaputt geht und da mit meine ich jetzt nicht nur das Hinterrrad wenn dir so etwas passiert. Und trotzdem war es ein schönes Event mit sehr sympathischen Teamkollegen.

Tanja Hennes

Nach meiner Defektwelle und einer Viruserkrankung ging es Sonntagmorgen Punkt 9:30 Uhr los, eine tolle wellige Runde sollte uns erwarten und da sie so schön war, fuhren meine Freundin Manuela und ich sie schon Samstags einmal ab.

Die Regel war einen Tag vorher zum shoppen, aber diesmal nicht! Diesmal hieß es Rennvorbereitung.

Das hatte sich gelohnt, denn achtung, fertig los, war Radrennen angesagt. Mit dem Tacho auf 45 bis 48 km/h schossen wir los, denn alle wollten erster an den Neuseen sein J Ich auch, denn ich hatte im Kopf das in der zweiten Rennhälfte ein 16% Hügel auf uns wartete.Ich hatte einen guten Tag, mein Material auch und so war es kein Kampf um die Position, ich war einfach das ganze Rennen einfach ‚Nur‘ vorne. Im Team ganz tolle Kollegen, die sehr achtsam waren, so dass ich am Hügel nicht wirklich den Anschluss verlor, (hier ein ganz großes DANKESCHÖN) durfte ich heute im Ziel um die Top Ten Platzierungen bei den Männern mit spurten. Hier wusste ich es ging nicht nur um meinen Sieg, sondern auch um die Mannschaftswertung, also versuchte ich noch einmal alles, aber 13 Männer waren schneller. Wir konnten mit einem 3. Platz in der Mannschaftswertung auch hier gut abschneiden. Ich war mit mir, meinem Material, mit meiner Form und mit Leipzig und der Umgebung einfach nur happy. Ende gut alles gut & das nächste Rennen kommt bestimmt….

Felix Ströder

Zusammen mit Yvonne Schäfer war ich in Startblock B eingeteilt. Unser Ziel war es so lange wie möglich zusammen zu fahren. Leider hat Yvonne Schäfer kurz nach dem Start mein Hinterrad verloren und ich habe es zu spät bemerkt. Nach wenigen Kilometern hatte sich eine gut funktionierende Gruppe gebildet. Im vorderen Drittel der Gruppe konnte ich auch die vielen Richtungswechsel in den kleinen Ortschaften mitgehen. Dies war ein deutlicher Fortschritt zu 2016, als ich in den Orten eine Gruppe nach der Anderen ziehen lassen musste. Auch nach der 16%igen Steigung gegen Ende des Rennens fand ich mich in einer ca. 30 Fahrer starken Gruppe wieder. Bis zum Ziel konnte ich mich im vorderen Bereich dieser Gruppe aufhalten. Am Ende reichte es für den 173. Platz. Ein Ergebnis mit dem ich bei meinem aktuellen Leistungsstand zufrieden sein kann. Meine Teamkollegen konnten einen sehr guten 3.Platz in der Teamwertung herausfahren! Sehr gut gemacht Jungs und Mädels! Gratulation!!! In zwei Wochen geht es weiter bei „Rund um Köln“.

Lukas Horchler

Am Sonntag war das 2. Rennen des German Cycling Cup in Leipzig. Wie es zu erwarten war, wurde das Tempo an der Spitze die ersten 10/15 km sehr hoch gehalten um das Feld auseinander zu reißen und eine Spitzengruppe zu formieren. Ich konnte mich zum Glück relativ entspannt in der Spitzengruppe halten und später im vorderen Teil platzieren. Am Nadelöhr, zugleich der einzige wirkliche Anstieg mit teilweise 16% konnte ich an vielen vorbeiziehen und fand mich nach kurzer Zeit nach dem Anstieg an der Spitze des Rennens wieder. So führte ich das Rennen für einige Zeit an und man kommunizierte einen eventuellen Ausreißversuch gen Ziel, welcher aufgrund Uneinigkeit des Erfolgs nicht gestartet wurde. Also schloss man sich wieder dem Hauptfeld an. Kurz vor dem Ziel bildeten Dirk, Aaron und ich einen kleinen Sprintzug an der Spitze, welchen wir fast bis zur Zielgeraden halten konnten. Im nachfolgenden Zielsprint fehlt mir eindeutig noch die Erfahrung und Sprintfähigkeit, sodass ich leider noch paar Plätze liegen lassen musste. Alles in allem, hat das Rennen super viel Spaß gemacht und wurde mit Gesamtplatz 13, Altersklasse Platz 7 und Teamwertung Platz 3 belohnt




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radrooTEAM @ Neuseen Classics 2018




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