IRONMAN 70.3, 2018: Mallorca


Dr. Frank Schmähling
Dr. Frank Schmähling

Triathlonsaisoneröffnung auf Mallorca mit dem IRONMAN 70.3,also 1,9 km schwimmen, 90km radeln und 21 ,1 Kilometer laufen. Letztes Jahr mit Defekt beim Radfahren 15; geworden, also wollte ich diesmal besser sein und das Ziel war gesteckt, top 3 und dann zur WM nach Südafrika. Was ich nicht wusste, dies ist der größte 70.3 IRONMAN der Welt mit knapp 3500 Startern und Starterinnen. Die Anreise verlief problemlos 4 Tage vorher, Das Rad war gepackt und neue Reifen auf meine Lightweight Scheibe geklebt. Nachbauer Ankunft am Mittwoch, das Rad kurz ausgepackt und noch eine kurze Runde zum warmfahren. Das Wetterr war ok, aber leider keine Sonne, die sollte erst am Vortag des Rennens und am Renntag scheinen.

2 Tage vor dem Rennen morgens 70 km einfahren hoch zum Kloster Lluc und dann relaxen. Freitag Bike Check in und Abgabe der Beutel, alles problemlos, bis auf die Wechselzone, locker 500 Meter lang , einmal doof geschaut....

Raceday am Samtag um 5 Uhr aufgestanden, Verpflegung vorbereitet und gefrühstückt. Start ab 7.55 als Rolling Start, alle 6 Sekunden 6 Sportler. Plan war um die 30 min zu schwimmen, 2.30 radfahren und den halbmarathon Songschreiber wie möglich laufen. Super Wetter war angesagt und vordem Start herrschte eine wunderbare Stimmung, wie immer vor so einem Rennen.

 

Es dauerte 15 Minuten, bis ich endlich im Wasser war und es war mein gutes Gefühl, irgendwie unruhig und komisch. Ich dachte ich schwimme 40 Minuten , so fühlte es sich an, am Ende waren es 31, ganz gut und schneller als im Vorjahr.Dann aufs Rad und los ging der Spaß, aus Alcúdia mit meinem Giant rausgeschossen, die Geschwindigkeit immer über 40, einfach genial und nur überholt, zum Kloster Lluc hinauf konstant zwischen 280 und 300 Watt, nicht überpacen, es musste noch gelaufen werden. Nach knapp 1 stunde war ich am Kloster und dann ging es zurück nach Alcúdia noch 55 Kilometer, bergab mit 90 auf dem Triathlonrad einfach genial, weiter ging die Hatz, nach 2.29 war ich wieder in der Wechselzone und es ging zum laufen, eigentlich ganz gut,, am Ende die 8. beste Radzeit. Das Wetter war mit 31 Grad ziemlich warm und das Laufen sollte ziemlich warm werden.....

 

Also 3 Runden durch Alcúdia gehetzt, dabei aber irgendwie auch keinen Rhythmus gefunden und is ersten Kilometer in 4.05 gerannt, aber Kilometer 15 wurde es dann do h etwas schwerer, so dass statt 1.30 nur 1.32 auf der Uhr standen. Am Ende 14. in der Altersklasse, Podium klar verpasst, aber von 2900 Teilnehmern 91. damit war ich dann wieder ganz zufrieden, dass ich auch die Qualifikation für die WM geschafft hätte, war nur ein kleine Freude, wäre nur gefahren, wenn ich auf dem Treppchen gestanden hätte.

 

Alles in allem ein toller Wettkampf, mit viel Spaß, tollem Publikum und einer wunderschönen Strecke.

So kann die Triathlonsaison weitergehen, als nächstes Triathlon in Bonn... schauen wir mal.