Triathlon Doppelwettkampf


FRANZ BAYER >>Mit 1:00:53h komme ich gefährlich nahe!<<
FRANZ BAYER >>Mit 1:00:53h komme ich gefährlich nahe!<<

Bericht: Wasserstadt Limmer Triathlon Wochenende

 

Wettkampf

Am letzten Wochenende folgte ein weiteres Doppel-Wettkampfwochenende. Am Samstag ging ich über die Sprintdistanz für den ASC Göttingen an den Start und Sonntag über die Mitteldistanz. Das Hannover-Limmer-Wochenende ist immer ein großes Fest für mich. Die ehemaligen Temakollegen vom SV Aegir 09 Hannover zu sehen und den ASC Göttingen Teamspirit im Schlepptau zu haben, ist jedes mal etwas besonderes und macht diese Wochenenden unglaublich aufregend! Die Zeit vergeht wie im Flug.

Sprintdistanz am Samstag

Voll beladen mit Motivation aus Bokeloh (Teamergebniss: 1) von vorheriger Woche, reißten alle Teamkollegen und Teamkolleginnen nach Hannover. Das Ziel war gesetzt: Teamsieg aus der Vorwoche wiederholen!

Start war erst um 15 Uhr und somit blieb genug Zeit für eine entspannte Anreise. Wiebke und ich starteten entspant am Vormittag unseren Hannover-Ausflug. Angekommen in Hannover, bekam ich von Teamchef Mirko die Startunterlagen und begab mich zum Rad Check In. Die Routine in der Wechselzone wird von Wettkampf zu Wettkampf besser und läuft reibungslos ab. So auch in Limmer. Aufgrund hoher Algendichte im Kanal war der Neoprenanzug für die Teilnehmer erlaubt. Für mich als „passabler“ Schwimmer wäre ein Neoprenverbot sicher vorteilhafter, denn als ich aus dem Wasser kam, musste ich einige (zu viele) Sekunden mit meinem Neoprenanzug diskutieren, ob denn mein linkes Bein auch mal rauskommen will. In der Ruhe lag die Kraft und ich konnte auf mein Rad steigen. So hatte Teamkollege Tim ausreichend Zeit, mich in der Wechselzone zu überholen… Auf dem Rad wollte ich, wie immer, ordentlich Druck machen und mich nicht schonen. Leider konnte ich meine Leistungswerte nicht wirklich treten und musste, nach etwa der Hälfte der Strecke, etwas rausnehmen. Bis dahin konnte ich zum Glück die meisten Athleten der Startgruppe einholen. Bis auf Tim und davor Mirko. Im Sekundenabstand fuhren wir in die Wechselzone. Diesmal war ein schneller Wechsel möglich. Auf der Laufstrecke wurde direkt ein hohes Tempo angezogen. Tim war in Sichtweite. Nach etwa der Hälfte konnte ich an Tim vorbeiziehen und musste nur einen Kontrahenten ziehen lassen. Im Ziel angekommen sah ich nur Mirko und den Kontrahenten. Ich traute meinen Augen nicht und wusste, dass wir wieder ein ordentliches Ergebnis einfahren, als Tim wenige Sekunden hinter mir ins Ziel lief. Mit wenig Abstand kamen weitere ASC Athleten ins Ziel. Gegen Abend erfuhren wir, dass es erneut zum ersten Platz in der Teamwertung gereicht hat! Für die Herren UND für die Damen! Check!

Fazit des Tages: Neoprenanzug in den Griff bekommen und dann steht der 1:00h Marke über die Sprintdistanz nicht mehr viel im Weg! Mit 1:00:53h komme ich gefährlich nahe!

Mitteldistanz am Sonntag

 „Aus dem Training raus“ ging ich am Sonntag über die Mitteldistanz an den Start. Ich war gespannt, wie sich die Beine nach der Belastung vom Vortag anfühlen. Als ich am morgen aus dem Bett stieg, waren sie aufjedenfall nicht wirklich locker…

Ich habe mir für den Wettkampf zwei Ziele gesetzt:

  • keine Magenprobleme
  • keine Rückenschmerzen beim laufen, oder schon auf dem Rad

Die Vorbereitungen am Wettkampftag verliefen problemlos, ich konnte am Vortag ja schon üben Eingepackt im Neoprenanzug begab ich mich zum Schwimmstart. Ich konnte ein solides Schwimmen abliefern und kam relativ entspannt aus dem Wasser.

Auf dem Rad überholte mich relativ schnell ein ein Bekannter und ich heftete mich an ihn. Das Tempo war jedoch sehr hoch und ich wollte mich nicht schon auf der ersten (und im nachhinein schnellsten) Radrunde übernehmen. Auf der zweiten und dritten Radrunde konnte ich leider nicht mehr so hart fahren, wie ich das geplant hatte. Das war etwas demotivierend und ich war an dieser Stelle froh, dass es ein Testwettkampf ist.

Mit deutlich schweren Beinen ging es dann auf die Laufstrecke. Hier galt es einen soliden Halbmarathon zu laufen, ohne mich komplett abzuschießen. Das gelang mir bis Kilometer 12. Dann wurden die Beine richtig schwer und ich war froh als ich im Ziel war. Für einen Testwettkampf alles jammern auf hohem Niveau – am Ende bin ich mit 4:28h unter der 4:30h Marke geblieben. Meine beiden Ziele habe ich mit bravur gemeistert – diese standen aufjedenfall ganz oben auf der Liste

 

Viel Erholung ist nun nicht geplant. Zwei Wochen stehen nun noch hartes Training an, bevor es in’s Tapering und dann nach Roth geht