Trainingslager 2018: Mallorca – Ein Erlebnisbericht


Als Neuling im radrooTEAM möchte auch ich von meinem Trainingslager auf Mallorca berichten. Der zähe Winter ermöglichte mir dieses Jahr wenige Rennradausfahrten im Vorfeld, umso größer war die Vorfreude auf das bevorstehende Trainingslager Mitte März in Can Picafort. Nachts angekommen und nach ein paar Stunden Schlaf wurde die erste kleine Tour zur Ermita de Betlem über den ersten kleinen Bergpass, den Puig de sa Font Crutia unternommen. Die darauffolgenden Tage standen Klassiker wie das Cap de Formentor, Kloster Lluc, Randa, Orient und auch eine Tour nach El Arenal zur legendären Tangobar auf dem Programm.

Eine Schlechtwetterfront sorgte allerdings für starken Wind, Schnee im Gebirge (oberhalb 400 Höhenmeter) und leider auch für einige regenreiche Tage. So musste wir uns an drei Tagen mit Alternativtraining wie Schwimmen, Laufen, Spinning und Athletik bei Laune halten, da aufgrund des Starkregens nicht an Radfahren zu denken war. Ein kleiner Trainingslager interner Aquathlon sorgte auch für Stimmung und ließ die Regentage wie im Fluge vergehen.

Zu guter Letzt ging es an unserem letzten Tag noch auf „unsere” Königsetappe von Can Picafort über den Coll de Sollér, Puig Major, Sa Calobra (Premiere!!) und Kloster Lluc zurück nach Can Picafort mit 175km und 2800 Höhenmetern in den Beinen. Dafür gab es dann abends auch eine extra Kugel Eis! Insgesamt konnte ich trotz der wetterbedingt ausgefallenen Radtage gute 900km und 9500 Höhenmeter auf dem Rennrad genießen. Auch Laufen mit 60km und Schwimmen mit guten 20km kamen nicht zu kurz. Wie viele Kalorien ich am Buffett verdrückt habe, erwähne ich aber besser mal nicht ! Rundherum ein tolles Trainingslager auf Mallorca!

 

KIMBERLY MILLER

 

Jahrgang: 1987

Lebt in: Osnabrück

Größe/Gewicht: 178cm / 68kg

Hobbies: Triathlon, Reisen, Tauchen

Hauptberuf: Polizeikommissarin

Primärer Sport: Triathlon

 

Meine Leidenschaft für den Sport: Als ich 2014 mit Triathlon angefangen habe, war Radfahren noch etwas vollkommen neues für mich. 2015 kaufte ich mir dann mein erstes richtiges Rennrad und mittlerweile ist das Radfahren meine Lieblingsdisziplin beim Triathlon geworden. Beim Radfahren fühle ich mich frei und es ist ein tolles Gefühl, jede Strecke mit dem Rad mit meiner eigenen Energie bewältigen zu können. Ich liebe es einfach überall mit dem Rad hinfahren zu können, ohne von einem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig sein zu müssen. Mein Fahrrad bringt mich überall hin!

 

Meine schönsten Momente/Erlebnisse im Sport: Zu meinen schönsten Erlebnissen gehört ganz klar mein Finish beim IRONMAN Sweden 2016. Ein überwältigendes Gefühl, wenn man realisiert, was körperlich alles möglich ist. 2018 möchte ich dieses Erlebnis erneut angreifen. Ich freue mich sehr auf die kommenden Saison 2018 in der ich für das radrooTEAM starten darf und sicher viele neue sportliche Erfahrungen und Momente sammeln kann!