1. German Cycling Cup Rennen 2018: Göttingen – Ein Erlebnisbericht



Mit meinem ersten Radrennen überhaupt wurde meine Radsportsaison 2018 bei der Tour de Energie in Göttingen eröffnet. Da ich noch keine Rennen gefahren bin, sind meine Ziele für diese Saison Erfahrung sammeln, stetig besser werden und Spaß haben. Nachdem ich meine Startunterlagen geholt und meine Startnummern angebracht hatte begann ich mich einzufahren. Schnell waren ein paar Teammitglieder gefunden und wir fuhren uns gemeinsam ein. Dabei bekam ich noch letzte Ratschläge für das Rennen.

Ich startete von weit hinten aus Block D und versuchte nach der Neutralisation so schnell wie möglich Boden gut zu machen. Anfänglich war ich in einer ca. acht Mann starken Gruppe aus der ich mich nach knapp 10km mit einem weiterem Fahrer absetzte. Nach der Bergwertung am Hohen Hagen schloss ich in der Abfahrt zu einer größeren Gruppe auf mit der ich die letzten Kilometer bis zum Ziel fuhr. Kurz vor dem Ziel passierte direkt neben mir noch eine Kollision mit folgendem Sturz, dem ich zum Glück ausweichen konnte. Auf der Zielgeraden kam es dann noch zum Sprint aus unserer ca. 30 Mann starken Gruppe, den ich als zweiter beendete.

Insgesamt habe ich das Rennen als 112er beendet und somit den Grundstein gelegt, um bei den folgenden Rennen des German Cycling Cups aus einem vorderen Block starten zu dürfen.

Anschließend haben wir, bei bestem Wetter, zusammen gesessen und bei der Siegerehrung die Podest plätze unserer Teammitglieder gefeiert. Mein erstes Rennen hat alle meine Erwartungen erfüllt und ich kann es kaum erwarten am 01. Mai beim Rennen Eschborn-Frankfurt wieder an der Startlinie zu stehen.


 

STEFFEN ADAMCZYK

 

Jahrgang: 1983

Lebt in: Hünfeld

Größe/Gewicht: 188 cm / 75 kg

Hobbies: Sport

Hauptberuf: Justizvollzugsbeamter

Primärer Sport: Radsport

 

Meine Leidenschaft für den Sport: Ich mache Sport seit ich denken kann. Bis zu meinem dreizigsten Lebensjahr habe ich überwiegend Fußball gespielt. Zusätzlich hat mich schon immer der Laufsport interessiert. Durch Jan Ullrich und Erik Zabel bin ich als Jugendlicher auf den Radsport aufmerksam geworden und habe ihn seither als Fan verfolgt. 2009 kaufte ich mir mein erstes Rennrad und nutzte es meistens als Ausgleich zu meinen anderen Sportarten. Ich nahm gelegentlich an RTFs Teil und absolvierte einmal den Radmarathon in Bimbach. Ich spielte auch immer mit dem Gedanken Radrennen zu fahren, konnte es aber bis dato noch nicht verwirklichen. Gesundheitsbedingt kann ich nicht mehr an Lauf-Wettkämpfen teilnehmen. Deshalb konzentriere ich mich nun Sportlich voll auf den Radrennsport.

 

Meine schönsten Momente/Erlebnisse im Sport: Das erste mal den Marathon in Frankfurt unter drei Stunden zu finishen und das wahnsinnige Naturerlebnis beim Marathon in Zermatt. Mannschaftssportlich bleibt der Aufstieg mit der SG Veitsteinbach für mich unvergesslich.