Trainingslager 2018: Italien – Ein Erlebnisbericht



Dieses Jahr soll es mal nach Italien gehen, einfach Fahrrad und Gepäck ins Auto werfen um sich die Packerei und die langen Wege von und zum Flughafen zu ersparen. Cesenatico kannte ich bereits von einigen Trainingslagern und nun ging es 50km südlicher ins schöne Cattolica.

 

Nachdem die Wetterprognosen für den Anreisetag ziemlich übel waren, sind meine Freundin und ich erst vormittags aufgebrochen. Ohne Staus sind wir im noch verregneten Zielort angekommen, haben alles ausgepackt und die erste Tour geplant.

Am nächsten Tag ging es dann auch gleich auf die ersten 100km mit 1600HM, noch nicht ganz ohne Schauer, aber dafür auf einsamen Strecken. Wir mussten aber feststellen, dass es hier mit langen Grundlageneinheiten schon sehr schwierig ist. Nur im nahen Küstenbereich ist es einigermaßen flach zum Kilometerfressen. Das war dann auch der Plan für den zweiten Tag. Der erste Teil nach Süden entlang der Panoramastraße war auch genial. Je weiter man sich aber nach Norden Richtung Rimini bewegte, desto mehr Verkehr herrschte dann auch. Als wir dann auf dem letzten Drittel der Tour vollends im Verkehrschaos versunken sind, haben wir beschlossen, den Rest der Woche lieber wieder in die Berge zu fahren, mehr Höhenmeter und dafür weniger Kilometer zu sammeln. Dabei durften Orte wie San Marino natürlich nicht fehlen.

 

Im Verlauf der Woche kamen so in fünf Tagen 425km, 5500HM und der ein oder andere Koppellauf zusammen. Alles in allem war es, trotz der sehr kühlen, aber sonnigen Tagen und sehr schlechter Straßenverhältnisse, ein paar wunderschöne Tage und ein gelungener Start in die Saison.